Anforderungen an ein Fahrtenbuch

von Peter Smit

Der BFH hat in seinem Urteil vom 01.03.2012 erneut bestätigt, welche Mindestanforderungen an ein Fahrtenbuch gestellt werden.

Im hier entschiedenen Fall war als Ziel der jeweiligen Fahrt nur der Straßenname benannt worden.
Der Name des aufgesuchten Geschäftspartners fehlte. Dieses reicht als Zielbestimmung nicht aus.

Zitat:
"Das Fahrtenbuch ist nicht ordnungsgemäß, weil die Fahrten darin nicht vollständig wiedergegeben sind. Nach den vorgenannten Rechtsgrundsätzen verlangt die vollständige Wiedergabe einer Fahrt grundsätzlich die Angabe des Ausgangspunktes und des Endpunktes der Fahrt. Soweit im Fahrtenbuch jeweils als Ausgangspunkt "F" als Kürzel für Firma, nämlich der Betriebssitz der Klägerin, angegeben ist, genügt dies zur Konkretisierung. Soweit allerdings als Endpunkt der Fahrt jeweils nur eine Straße bezeichnet ist, aber weder Hausnummer noch Name des dort besuchten Kunden oder Unternehmens angegeben ist, ist allein dadurch das Fahrtziel nicht hinreichend präzise bestimmt."

http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=en&sid=16a35d5d9abe91ea1d1b6d9e28a68353&anz=61&pos=0&nr=26044&linked=pm

Zurück

Keine Anwendung der 1%-Regelung bei privatem Nutzungsverbot

Die Anwendung der 1%-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeinehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat.

Weiterlesen …